Projektart Natur

Pastaza Klimaschutz und Artenerhalt

Ziel ist es, ecuadorianische Regenwaldflächen zu kaufen und unter Naturschutz zu stellen. Durch den Erhalt des Waldes, soll nicht nur dieser selbst, sondern auch die darin lebenden Tiere geschützt werden. Die Biodiversität ist in Ecuador besonders hoch und viele Arten sind nur hier endemisch und daher besonders vom Aussterben bedroht.

Auch die indigenen Bevölkerungsgruppen profitieren von dem Schutz, indem sie ihre abgeschiedene und vom Wald geschützte Lebensweise ungehindert weiterführen können. Eine Balance zwischen nachhaltigem Tourismus und aktivem Klimaschutz zu finden und CO2 auszugleichen ist ein langfristiges und ehrgeiziges Ziel, das den Gründern des Projektes Ingo Lies von Chamäleon und Alfonso Tandazo von Surtrek in Ecuador sehr am Herzen liegt.

Den Regenwald kaufen wir Einheimischen ab, die eigentlich aus dem Hochland Ecuadors stammen und gerne zurück in ihre alte „Heimat“ möchten. Sie wurden vor Jahrzehnten von der ecuadorianischen Regierung ins Amazonasgebiet umgesiedelt, um Ackerbau zu betreiben. Allerdings war der Boden im Amazonas nicht so leicht zu bewirtschaften, so dass sich viele ihren Lebensunterhalt leichter mit Tropenholz und damit mit der Abholzung des Regenwaldes verdient haben. 

 

 

 

Durch den Verkauf ihrer Grundstücke können sie in ihre Heimat zurückkehren oder sich Ausgleichland in einer anderen Region näher an einer Dorfgemeinschaft erwerben, damit wird z.B.  die Schulbildung der Kinder, eine ärztliche Versorgung und der Anschluss an die Strom- und Wasserversorgung gewährleistet.