Projektart Soziales

J.P. Brand Bildung in der Wüste

Bis der Lieferwagen kam, zeigten mir die Schulsekretärin Lydia und die Kinder die Schule. Erfreut stellte ich fest, dass keines der Kinder unterernährt war. Beim Rundgang merkt man sofort: Lydia ist das Herz der Schule. Der liebevolle Umgang zwischen ihr und den Kindern fiel mir sofort auf. Lydia und die Kinder zeigten uns unter anderem die Küche, die Bibliothek und den Computerraum. Als die Betten kamen, haben alle mit angepackt. Lukas und Josef, die beiden Fahrer, liefen voran und zeigten den Kindern, wie man die Betten aufstellt. Somit hatten wir Zeit, uns die Zimmer mit den alten Matratzen und den Betten der Kinder genauer anzuschauen. Die Matratzen waren teilweise nur noch aneinander gestückelt und schon sehr alt. Diese Matratzen werden auch weiterhin benutzt. Die zusätzlichen Betten von uns sind lediglich ein Anfang, damit nicht mehr 3-4 Kinder in einem Bett schlafen müssen, sondern nur noch 1-2 Kinder. Weitere Spenden für Matratzen sind herzlich willkommen.

Die Kinder hier sind so offen und fröhlich, man spürt, wie sehr sie sich wohlfühlen. Keiner hat gebettelt oder war frech. Es gibt dort kaum Spielzeug und das Wenige, was da ist, wird geteilt.
Als ich das Geschehen beobachtete und wie die Kinder sich so freuten und friedlich untereinander ausmachten, wer wo schläft, wurde mir wieder bewusst, wie man mit vermeintlich kleinen Dingen Großes bewirken kann.

Einige visuellen Eindrücke finden Sie hier:

Neue Betten