Projektart Soziales

Glen Park Primary School

Wir besuchten die Glen Park Primary School. Als wir mit dem Bus angerollt kamen, warteten die Kinder schon gespannt auf uns. Eines der kleineren Mädchen nahm meine Hand und zeigte mir mit einem strahlenden Lächeln den ersten Klassenraum. Dort wurden wir auch schon erwartet von der Klasse mit den jüngsten Kindern der Schule. Der Direktor Mr. Sibisi stellte uns vor und bat uns um einen kleinen Augenblick Geduld. Die Kinder stellten sich in eine Reihe und führten uns einen Tanz, den sie mit Gesang untermalten, vor. Nach dem wunderbaren Auftritt und immer noch wippend im Takt, führte uns Herr Sibisi durch die Schule. Währenddessen erzählte er uns die Vorgeschichte der Schule seit 1972. Die Schulräume waren spärlich eingerichtet, aber das machten die Kinder mit ihrer Lebensfreude wieder wett. Für Frühstück und Mittagessen wird jeden Tag gesorgt. Man spürte Mr. Sibisi’s Stolz, als er uns das erzählte. Leider ist das nicht die Regel in den Schulen. Das Geld fehlt meist an allen Ecken und Enden. Beeindruckt war ich von seinem Kämpferherz, seinem Wunsch, Bildung zu vermitteln und die Hoffnung, den Kindern somit ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

Zu seinen Träumen erzählte er uns, dass er gerne eine Bibliothek für die Schule hätte. Lesen ist Bildung, sagte er mit einem Lächeln im Gesicht. Zusätzlich werden noch mehrere Klassenräume benötigt. Sein Ziel: In den nächsten 5 Jahren soll jede Klasse einen eigenen Raum besitzen, um ihn nicht mehr mit anderen Klassen teilen zu müssen. Wir unterstützen seine Träume und Ziele. Uns wurde vorab erzählt, dass eine Schulklasse ihren Abschluss geschafft hatte. Sie versuchten Spenden zu sammeln, um eine tolle Feier für die Schüler zum Abschied zu organisieren. Wir legten alle zusammen und übergaben unsere Geldspende an die Chamäleon Stiftung. Somit stand der Abschlussfeier nichts mehr im Wege. Bei unserem Abschied umarmte mich das kleine Mädchen und fragte mich, wann ich denn wiederkommen würde. "Ich hoffe bald", sagte ich und winkte den Kindern noch zu, als der Bus schon um die Ecke bog.