Projektart Soziales

Mwema Platz zum Leben für Straßenkinder

Fürsorge, dass beinhaltet zunächst natürlich Essen, Kleidung und Gesundheit – physische, aber auch psychische. Deshalb suchen alle Mitarbeiter stets den Dialog mit den Kindern – während des Unterrichts, der Kreativ- und Gesundheits-Workshops, der Mahlzeiten, aber vorrangig im gesonderten Einzelgespräch. Reintegration in die Familie und Gesellschaft ist ein weiterer wichtiger Punkt. Denn nichts und niemand kann eine Familie ersetzen und die Aufnahme in das kleine Wohnhaus auf dem Mwema-Gelände stellt immer nur die letztmögliche Wahl dar. Deswegen machen die Sozialarbeiter regelmäßig Hausbesuche in den Familien oder das, was davon übrig geblieben ist. Gemeinsam mit allen Mitgliedern wird dann versucht, Lösungen für die Probleme der Kinder zu finden. Wenn das nicht funktioniert, werden Pflegefamilien eingesetzt, die ebenfalls ständig aufgesucht und mit Rat und Tat unterstützt werden.

Währenddessen erhalten die Kinder alle erdenkliche Hilfe in Sachen Schul- und Ausbildung, aber auch Dinge wie Selbstvertrauen, Selbstfürsorge und persönliche Entwicklung werden durch verschiedene Maßnahmen gefördert. Etwas, das sie von Zuhause nicht oder nur kaum kennen. Und es funktioniert: Viele der Kinder sind nach nur wenigen Wochen nicht nur fähig, ein wenig zu lesen und zu schreiben, sondern strotzen nur so vor Selbstbewusstsein und zeigen mit Leidenschaft ihr Können bei Akrobatik, Malen oder Musizieren. Wir freuen uns mit ihnen über ihre tollen Fortschritte und sind überzeugt davon, dass unsere Spenden für Mwema genau ins Schwarze des Kreislaufs von Schutz und Fürsorge treffen.